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Jahresbericht der Ranggler 2025

Die Ranggler der SU iDM Matrei können auf eine außergewöhnlich erfolgreiche und zugleich herausfordernde Saison 2025 zurückblicken. Mit großem Einsatz, technischem Können und beeindruckender Konstanz präsentierten sich die Athleten während der gesamten Wettkampfserie in Bestform – und das in allen Alters- und Leistungsklassen.

Jahresbericht zur Saison 2025 der SU iDM Matrei – Starke Leistungen und große Erfolge

Die Ranggler der SU iDM Matrei können auf eine außergewöhnlich erfolgreiche und zugleich herausfordernde Saison 2025 zurückblicken.

Mit großem Einsatz, technischem Können und beeindruckender Konstanz präsentierten sich die Athleten während der gesamten Wettkampfserie in Bestform – und das in allen Alters- und Leistungsklassen.

Allen voran überzeugten die Klasse-1-Ranggler Lukas Mattersberger sowie Philip und Kevin Holzer, die ihre Leistungen trotz Verletzungen  abrufen konnten. Mit ihrer Erfahrung, ihrer Athletik und dem unbedingten Siegeswillen sicherten sie sich mehrfach Topplatzierungen und unterstrichen damit eindrucksvoll ihre Stellung in der Eliteklasse des Ranggelsports.

Auch im Jugendbereich hinterließen die Ranggler der SU iDM Matrei einen starken Eindruck: Gabriel Mariner und Matthäus Gander begeisterten mit sehenswerten Kämpfen das Publikum und konnten sich verdient die Titel der besten Jugendranggler in ihren Altersklassen sichern. Besonders bei den Jugendhogmoarbewerben überzeugten sie mit herausragenden Leistungen und viel Kampfgeist.

Der Nachwuchsbereich stellte in dieser Saison erneut seine hohe Qualität unter Beweis: In den fünf Schülerklassen erzielten die jungen Talente zahlreiche Podestplätze – und das in einem bisher nie dagewesenen großen Starterfeld von über 30 Nachwuchsrangglern in den jeweiligen Schülerklassen. Diese beeindruckende Beteiligung zeigt nicht nur die Breite der Ausbildung innerhalb des Vereins, sondern auch das anhaltende Interesse und Engagement für den traditionellen Sport.

Mannschaftlich nicht zu schlagen
SU iDM Matrei erneut erfolgreich auf allen Ebenen

Trotz zahlreicher Ausfälle aufgrund von Verletzungen und privaten Verpflichtungen konnte die SU iDM Matrei auch in diesem Jahr ihre außergewöhnliche mannschaftliche Stärke eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Mit großem Einsatz, Teamgeist und sportlicher Disziplin gelang es der Mannschaft, alle drei prestigeträchtige Titel erfolgreich zu verteidigen:

  • Tiroler Mannschaftsvereinsmeistertitel
  • Tiroler Vereinspunktewertung
  • Titel „Beste Vereinsmannschaft des gesamten Alpenraumes“

Bereits zum 16. Mal wandern damit diese begehrten Auszeichnungen nach Osttirol – ein eindrucksvolles Zeugnis für die kontinuierliche und nachhaltige Arbeit des Vereins. Die SU iDM Matrei beweist einmal mehr, dass echte Stärke nicht nur aus individuellen Erfolgen, sondern vor allem aus einem starken Kollektiv entsteht.

 

Kraftvoller Auftakt: Matreier Ranggler feiern historischen Triumph

Mit einem echten Ausrufezeichen starteten die Matreier Ranggler Anfang April im Kultursaal in Virgen in die neue Saison. Beim Eröffnungsranggeln mit Tiroler Meisterschaften zeigten sie sich in Topform – allen voran die Gebrüder Holzer, die nach zwei Jahren den Meistertitel in der Allgemeinen Klasse mit Rang 1 und 2 eindrucksvoll zurück nach Matrei holten.

Doch damit nicht genug: Sechs Einzeltitel, sieben Vizemeister und der krönende Gewinn des Mannschaftstitels machten den Tag zu einem der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. Ein Saisonstart, der kaum besser hätte laufen können – und Lust auf mehr macht.

Starke Leistungen der Nachwuchsathleten bei den Schüler-Rangglerklassen

Mitreißende Kämpfe, beeindruckende Erfolge und jede Menge Podestplätze – so lautet die erfreuliche Bilanz für die jungen Athleten in den fünf Schülerklassen. Mit viel Einsatz, Kampfgeist und Freude am Sport überzeugten sie auf ganzer Linie und sorgten für Aufsehen in der Ranggler-Szene.

Besonders in der Klasse bis 6 Jahre begeisterte der jüngste Teilnehmer, Marco Mattersberger als Tiroler Vizemeister das Publikum. Mit seiner unbeschwerten, kindlichen Art zeigte Marco, wie man Rangglerkämpfe auch spielerisch gewinnen kann – ein echter Publikumsliebling und ein Hoffnungsträger für die Zukunft.

Eine Stufe höher, in der Klasse bis 8 Jahre, ranggelten Matheo Großlercher, Christoph Vogl, Tobias Mühlburger( Tiroler Meister) sowie Josef Linder um die Podestplätze. Sie überzeugten durch große Motivation, Kampfgeist und technische Finesse. Josef Linder wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und sicherte sich mit klarem Vorsprung den Sieg in der Tiroler Punktewertung – mit herausragenden Leistungen wie Tiroler Meister, fünf Klassensiege und mehrere Podestplätze in dieser Altersklasse.

In der Klasse bis 10 Jahre machte Jakob Holzer als Tiroler Punktesieger und Tiroler Vizemeister von sich reden. Er entwickelte sich zum echten Favoritenschreck und glänzte mit mehreren Klassensiegen, Podestplätzen sowie einem besonderen Triumph beim Hundstoanranggeln, einem der prestigeträchtigsten Wettkämpfe der Saison. Auch seine Vereinskollegen – Florian Lang (Tiroler Vizemeister und 3. Rang Tiroler Punktwertung), Chrysanth Gander, Markus Mayerl, Emanuel Wibmer, Noah Rainer und Markus Oblasser – zeigten großartige Leistungen. Viele von ihnen kämpften sich mehrfach über die Hoffnungsrunde zurück ins Geschehen und bewiesen dabei beeindruckenden Kampfgeist.

Als Aufsteiger in die Klasse bis 12 Jahre hatte es Maximilian Wibmer als Tiroler Vizemeister mit starker Konkurrenz zu tun. Dennoch sicherte er sich mehrere Podestplätze, zwei Klassensiege und sogar den Einzug ins Finale beim Hundstoanranggeln – eine beachtliche Entwicklung. Auch Julian Rainer zeigte starke Kämpfe und krönte seine Saison mit einem Stockerlplatz beim traditionellen Ranggeln in Mittersill.

In der höchsten Schülerklasse bis 14 Jahre traf Michael Mariner auf international starke Gegner. Zwar blieb ihm der ganz große Wurf verwehrt, doch er erreichte beachtliche Teilerfolge und sammelte wertvolle Erfahrungen auf internationalem Niveau. Aus Tiroler Sicht war seine Saison dennoch äußerst erfolgreich: Mit dem Tiroler Meistertitel (U14) sowie dem Vizemeistertitel (U16) war er der punkte beste Tiroler Athlet in diesen Altersgruppen.

Verlieren muss gelernt sein – Lektionen aus dem Ranggeln

Im Zweikampfsport, speziell im traditionellen Ranggeln, geht es nicht nur ums Gewinnen. Besonders in den Anfängerklassen ist es entscheidend, dass junge Sportler zuerst eines lernen: Verlieren zu können.

Wer in den Ring steigt, braucht Mut – und noch mehr Größe, wenn es am Ende nicht für den Sieg reicht. Denn gerade im Kindesalter ist der Umgang mit Niederlagen eine wertvolle Erfahrung, die weit über den Sport hinausgeht. Es geht darum, mit erhobenem Haupt den Ring zu verlassen – auch wenn der Gegner besser war oder eine Entscheidung ungerecht erschien. Diese Haltung bildet die Grundlage für sportliches Fairplay, Charakterstärke und emotionale Reife.

Unsere fünf ausgebildeten Trainer und Übungsleiter legen in der Ausbildung der Jüngsten besonderen Wert darauf, dass Niederlagen als Teil des Lernprozesses verstanden werden. Fehlentscheidungen, unglückliche Kämpfe oder Rückschläge gehören dazu – sie sind nicht das Ende, sondern der Anfang von Entwicklung. Die Kinder lernen, damit umzugehen, ohne Frust oder Selbstzweifel. Stattdessen stärken solche Erfahrungen das Selbstbewusstsein und die Widerstandskraft.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Eltern als Unterstützer, nicht als Antreiber. Der Siegeswille darf nie von außen kommen. Druck und überzogene Erwartungen können Kindern schnell die Freude am Sport nehmen. Deshalb ist es uns wichtig, dass auch Eltern verstehen: Nicht der Sieg steht im Vordergrund, sondern der Weg dorthin – mit allem, was dazugehört.

Und manchmal ist es gerade die Entscheidung, im richtigen Moment nachzugeben, die wahre Größe zeigt. Im Ranggeln kann ein unbedachter Ehrgeiz schnell zu Verletzungen führen. Deshalb wird den Kindern früh vermittelt, dass der Schutz des eigenen Körpers – und der des Gegners – immer Vorrang hat.

Verlieren muss gelernt sein – aber wer das einmal kann, hat im Leben schon viel gewonnen.

Tradition erhalten – Brauchtumssport leben: Die Zukunft des Ranggelns in Osttirol

Ranggeln zählt zu den ältesten Sportarten im Alpenraum. Bereits Handschriften aus der keltischen Hochkultur um das Jahr 1390 belegen die lange Geschichte dieses urtümlichen Kampf- und Brauchtumssports. Besonders in Osttirol hat sich das Ranggeln als fester Bestandteil der kulturellen Identität etabliert – weit mehr als nur ein sportlicher Wettkampf.

Doch in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels steht auch das Ranggeln vor neuen Herausforderungen. Während Punktewertungen und Turniererfolge in der Vergangenheit oft im Mittelpunkt standen, richtet sich der Blick nun verstärkt auf den Erhalt der Tradition und das gelebte Brauchtum. Der Sport soll in seiner ursprünglichen Form weitergegeben und verankert werden – besonders an die junge Generation.

Hohe Beteiligung bei Kindern – Sorge um die Jugendklassen

Erfreulich ist die anhaltend große Begeisterung bei den Jüngsten: Mit 20 bis 30 Startern pro Altersklasse zählt das Ranggeln im Kindes- und Schüleralter zu den beliebtesten regionalen Sportarten. Dieser starke Nachwuchs bildet das Fundament für die Zukunft.

Doch genau hier zeigen sich auch erste Brüche: In den beiden Jugendklassen sinkt das Interesse deutlich. Mit nur noch fünf bis zehn Startern pro Klasse wird sichtbar, dass andere Freizeitangebote und Lebensentwürfe zunehmend in Konkurrenz zum traditionellen Brauchtumssport treten. Gerade in diesem Alter entscheidet sich, ob aus einem begeisterten Kind ein überzeugter Ranggler wird – oder nicht.

Zwischen Beruf und Verletzungsrisiko: Die Hürden der Meisterklasse

In der Meisterklasse 1 – der höchsten Kategorie im Ranggeln – verschärfen sich die Herausforderungen. Die Verletzungsgefahr steigt, was in Zeiten flexibler Arbeitsverhältnisse und hoher beruflicher Anforderungen zu einem ernsten Risiko wird. Wer sich verletzt, riskiert Arbeitsausfälle – ein Preis, den viele junge Erwachsene nicht mehr bereit sind zu zahlen.

Hinzu kommt die hohe Turnierdichte. Zwischen 15 und 20 Veranstaltungen jährlich sind kaum noch mit den Lebensrealitäten der heutigen Generation vereinbar. Die Bereitschaft, an so vielen Bewerben teilzunehmen, sinkt deutlich – die neue Ranggler-Generation wird voraussichtlich nicht mehr als etwa acht internationale Turniere pro Jahr besuchen.

Neue Wege für eine lebendige Zukunft

Die Antwort auf diese Entwicklungen liegt in der Anpassung – ohne die Wurzeln zu verlieren. Für die Schülerklassen könnten zusätzliche Nachwuchscups im neuen Verlosungsmodus neue Motivation schaffen. Kleinere, gezieltere Turnierformate, mehr Fokus auf Gemeinschaft und kulturelle Vermittlung sowie eine stärkere mediale Präsenz könnten helfen, das Ranggeln in eine moderne Zukunft zu führen.

Was bleibt, ist die Gewissheit: Ranggeln ist mehr als Sport. Es ist gelebtes Kulturgut, ein Stück Identität – und genau darin liegt seine Stärke. Wenn es gelingt, diese Werte weiterzugeben, dann wird auch in den kommenden Generationen noch geranggelt werden – nicht mehr um Punkte, sondern um die Bewahrung einer jahrhundertealten Tradition.

Beste Jugendranggler im Alpenraum: Gabriel Mariner und Matthäus Gander – Zwei Ausnahmetalente auf Erfolgskurs

Der Brauchtumssport Ranggln lebt – und wie! Wer in der diesjährigen Saison ein Auge auf die Jugendklassen geworfen hat, kommt an zwei Namen nicht vorbei: Gabriel Mariner und Matthäus Gander. Die beiden Ausnahmetalente des Tiroler Rangglerverbandes dominieren die Jugendbewerbe mit einer Mischung aus technischer Raffinesse, körperlicher Stärke und einem unbändigen Kampfgeist, der das Publikum regelmäßig von den Bänken reißt.

Gabriel Mariner – Der Aufsteiger mit Format

Erst kürzlich in die Jugendklasse aufgestiegen, hat Gabriel Mariner eindrucksvoll bewiesen, dass er mehr ist als nur ein hoffnungsvolles Talent. Seine Bilanz ist beeindruckend: Hundstoansieger, Vizestaatsmeister, Tiroler Meister U16, Tiroler Vizemeister U18, mehrfacher Jugendhogmoarsieger – und bei jedem einzelnen Start immer auf dem Stockerl. Solche Konstanz gepaart mit einem mutigen, offensiven Rangglerstil verdient größte Anerkennung. Mariner überzeugt nicht nur durch Ergebnisse, sondern auch durch seine Haltung – fair, fokussiert, und mit einem tiefen Respekt vor dem Sport und seinen Werten.

Matthäus Gander – Der Dominator der höchsten Jugendklasse

Nicht weniger beeindruckend ist die Saisonbilanz seines Vereinskollegen und Trainingspartners Matthäus Gander, der in der höchsten Jugendklasse (bis 18 Jahre) die Konkurrenz in Schach hält. Mit der erfolgreichen Titelverteidigung des Jugendstaatsmeistertitels,  Jugendländermeister, sechs Jugendhogmoar-Titeln, dem Tiroler Jugendmeistertitel U18 sowie den meisten Klassensiegen der Saison und zudem Mannschaftsstütze beim Vier -Länderranggeln in Südtirol zeigt Gander, dass er zu den konstantesten und gefährlichsten Jugendrangglern des gesamten Alpenraums gehört.

Sein Stil ist kraftvoll und kompromisslos – und dabei stets regelkonform und technisch präzise. Gander ringt nicht nur für den Sieg, er lebt den Rangglergeist und verkörpert das, was diesen traditionsreichen Sport ausmacht: Ehrgeiz, Disziplin und Leidenschaft.

Zwei Vorbilder für den Nachwuchs

Was diese beiden jungen Athleten besonders macht, ist nicht nur ihr sportlicher Erfolg, sondern ihre Vorbildwirkung für den gesamten Nachwuchs im Rangglerwesen. Sie leben den Brauchtumssport mit Herzblut, tragen seine Werte weiter und stehen für eine neue Generation von Rangglern, die das Publikum begeistert und dem Tiroler Rangglerverband Hoffnung und Stolz zugleich gibt.

Ob auf der Matte oder daneben – Gabriel Mariner und Matthäus Gander zeigen eindrucksvoll, wie junge Menschen mit harter Arbeit, Teamgeist und Leidenschaft Großes erreichen können. Für ihre bisherigen Leistungen verdient jeder von ihnen nicht nur einen Platz auf dem Podest, sondern den größten Respekt der gesamten Rangglergemeinschaft.

 

Erfolgreiche Saison der Klasse 1-Ranggler der SU iDM Matrei – Trotz Verletzungen starke Leistungen

 Die Ranggler der SU iDM Matrei zeigten sich in der abgelaufenen Saison als wahre Kämpfernaturen. Trotz zahlreicher Verletzungsprobleme glänzten die Athleten der Meisterklasse 1 mit beeindruckenden Erfolgen auf nationaler und internationaler Bühne. Allen voran Lukas Mattersberger, sowie Philip und Kevin Holzer, die zu den Aushängeschildern des Vereins zählten.

Lukas Mattersberger – Ein Fels in der Brandung

Lukas Mattersberger bewies einmal mehr seine Ausnahmestellung im Ranggelgeschehen. Mit dem prestigeträchtigen Titel des Alpenländerkönigs, dem Vizestaatsmeistertitel, sowie Siegen beim Tauernpokal-Hogmoar und dem Nighthogmoar in Mittersill, sammelte er reihenweise Topplatzierungen. Mehrere Podestplätze in der Klasse 1 und beim Hogmoar unterstrichen seine Konstanz. In der Alpencup- und Gesamtpunktewertung bedeutete das den hervorragenden 2. Gesamtrang – ein starkes Zeichen für die Ranggler aus Osttirol.

Philip Holzer – Stark begonnen, von Verletzung gestoppt

Mit großem Potenzial startete auch Philip Holzer in die Saison und sammelte früh fünf Podestplätze in der Klasse 1 sowie beim Hogmoar. Leider bremste ihn eine schwere Knieverletzung nach dem vierten Saisonranggeln aus. Trotzdem hielt er sich in der Alpencupwertung auf Rang 3 und erkämpfte sich bei den Tiroler Meisterschaften in Virgen den Vizemeistertitel – eine starke Leistung trotz Rückschlag.

Kevin Holzer – Konstanz auf hohem Niveau

Kevin Holzer erfüllte alle Erwartungen: Mit dem Tiroler Meistertitel, fünf zweiten Plätzen in der Meisterklasse 1 und Hogmoarplatzierungen sowie den zweimaligen Einsatz beim Länderranggeln gegen Salzburg und in Südtirol das Vier- Länderranggeln, war seine Saison äußerst erfolgreich. In der Tiroler Punktewertung belegte er Rang 3, in der Alpencupwertung Rang 7 – eine Bestätigung seiner beständigen Leistung.

Verletzungspech bei Ländermannschaftranggeln

Dass in diesem Jahr nur ein Mannschaftssieg für Tirol bei den drei Länderranggeln erreicht werden konnte, lag vor allem an der Verletzungsmisere: Alle drei Topathleten – Matterberger sowie Philip und Kevin Holzer – konnten nie gemeinsam an den Start gehen. Trotzdem wurde bei beim Abschlussländerranggeln im Passeier ein Mannschaftssieg für Tirol erkämpft. Auf Grund der gewaltigen Leistungen von Jugendranggler Matthäus Gander und Klasse 1 Routine Kevin Holzer.

Albert Warscher – Rückhalt im Hintergrund

Albert Warscher, durch seinen Hausbau stark eingebunden, zeigte dennoch Einsatz für die Mannschaft. Er unterstützte seine Teamkollegen durch regelmäßige Trainingsbesuche und trat bei drei Turnieren in der Klasse 2 an – mit durchweg Podestplätzen und unterstützte die Tiroler Mannschaft beim Länderranggeln gegen Salzburg.

 Siege beim Heimranggeln

Beim Heimranggeln im Tauernstadion Matrei sicherten sich die Judokollegen Gabriel Bretschneider (Klasse 4) und Manuel Wiesler (Klasse 3) jeweils den Tagessieg. René Mattersberger und Leo Rene rundeten den erfolgreichen Tag mit dritten Plätzen ab.

 

Rangglerverein Sportunion iDM Matrei – Ein Aushängeschild im Alpenraum

Die Sportunion iDM Matrei blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Rangglerjahr zurück. Mit einer beispiellosen Besetzung in allen elf Rangglerklassen und der Teilnahme an allen 20 Rangglerturnieren in Salzburg, Süd- und Nordtirol setzt der Verein Maßstäbe im gesamten Alpenraum. Diese flächendeckende Präsenz und Ausgeglichenheit der Athleten ist nicht nur ein Beweis für die hohe sportliche Qualität, sondern unterstreicht auch die besondere Struktur und Leidenschaft innerhalb des Vereins.

Seit Jahrzehnten zählt der Rangglerverein aus Matrei zu den stärksten Aushängeschildern des Rangglersports im Alpenraum – und das aus gutem Grund: Das fast ganzjährige Training unter der Leitung von Sektionsleiter Franz Holzer sowie den engagierten Trainern David Mühlburger, Philip und Kevin Holzer, Matthäus Gander und Lukas Mattersberger bildet das Fundament für diesen kontinuierlichen Erfolg.

Ein besonderes Lob verdient Kevin Holzer, der sich mit bemerkenswerter Hingabe um den Nachwuchs kümmert. Seine vorbildliche und ganzjährige Trainerarbeit im Schüler- und Jugendbereich trägt maßgeblich dazu bei, dass schon die jüngsten Ranggler auf hohem Niveau an die Sportart herangeführt werden. Insgesamt standen die Trainer an 71 Trainingstagen mit 108 Trainingseinheiten gemeinsam mit den Athleten auf der Matte – eine eindrucksvolle Zahl, die für sich spricht.

Trotz der Teilnahme an allen Veranstaltungen legten die Osttiroler Athleten tausende unfallfreie Kilometer zurück – ein logistisch und organisatorisch nicht zu unterschätzender Kraftakt, der nur durch die Unterstützung zahlreicher Helfer möglich ist.

Für das gesellschaftliche Miteinander sorgte ein gemeinsamer Rodeltag in Kals und der Ausflug nach Lignano ans Meer, bei dem Schüler, Eltern und Helfer einen unvergesslichen Strandtag erleben durften. Dieses Highlight stärkte den Teamgeist und bleibt sicherlich allen Beteiligten lange in Erinnerung.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Eltern, Großeltern, Trainern und Betreuern, die mit unermüdlichem Einsatz und ihren privaten Fahrzeugen den sicheren Transport zu Trainings und Wettkämpfen ermöglicht haben. Ebenso möchten wir uns bei all jenen herzlich bedanken, die uns im Laufe der Saison – sei es ehrenamtlich oder finanziell – tatkräftig unterstützt haben.

Ein großer Dank geht auch an die Gemeinde St. Johann im Walde unter der Leitung von Bürgermeister Franz Gollner für die verlässliche Bereitstellung der Trainingsräumlichkeiten in der Turnhalle der Volksschule.

Mit Blick auf die Zukunft bitten wir bereits jetzt um eure Unterstützung bei der Ausrichtung des nächsten großen Turniers im Jahr 2026 auf Osttiroler Boden – ein sportliches Highlight, das erneut viele helfende Hände benötigen wird.

In diesem Sinne wünschen wir allen Rangglern, Unterstützern und Sportfreunden eine spannende, erfolgreiche sowie unfall- und verletzungsfreie Saison 2026!

Alle Berichte und Fotos zu allen Turnieren aus dem Jahr 2025 sind auf unserer Website unter
👉 www.union-matrei.com sowie auf Facebook unter
👉 SU Matrei Ranggeln Osttirol nachzulesen.

 

Erfolge 2025


Klasse bis 6 Jahre

Marco Mattersberger

  • 2x Erster, 3x Zweiter, 1x Dritter, 3x Vierter
  • Tiroler Vizemeister
  • Tiroler Punktewertung: 2. Rang

Klasse bis 8 Jahre

Matheo Großlercher

  • 1x Zweiter, 1x Vierter

Tobias Mühlburger

  • 1x Zweiter
  • Tiroler Meister
  • Tiroler Punktewertung: 2. Rang

Josef Linder

  • 5x Erster, 4x Zweiter, 1x Dritter, 2x Vierter
  • Tiroler Meister
  • Tiroler Punktewertung: 1. Rang

Klasse bis 10 Jahre

Florian Lang

  • 2x Erster, 2x Dritter, 1x Vierter
  • Tiroler Vizemeister
  • Tiroler Punktewertung: 3.Rang

Chrysanth Gander

  • 1x Erster, 1x Zweiter, 3x Dritter

Emanuel Wibmer

  • 2x Erster, 1x Zweiter, 1x Dritter, 1x Vierter

Noah Rainer

  • 1x Zweiter, 1x Vierter

Jakob Holzer

  • 2x Erster, 2x Zweiter, 3x Dritter, 1x Vierter
  • Tiroler Vizemeister
  • Hundstoansieger
  • Tiroler Punktewertung: 1. Rang

Klasse bis 12 Jahre

Julian Rainer

  • 1x Zweiter

Maximilian Wibmer

  • 2x Erster, 1x Zweiter, 2x Dritter
  • Tiroler Vizemeister

Klasse bis 14 Jahre

Michael Mariner

  • Tiroler Meister U14
  • Tiroler Vizemeister U16
  • Tiroler Punktewertung: 1. Rang

Klasse bis 16 Jahre

Gabriel Mariner

  • 5x Erster, 5x Zweiter, 4x Dritter, 1x Vierter
  • Tiroler Meister U16
  • Tiroler Vizemeister U18
  • Jugendvizestaatsmeister
  • Hundstoansieger
  • 4. Rang Alpenländerkönigmeisterschaft
  • Jugendhogmoar:
    • 2x Erster, 4x Zweiter, 3x Dritter
  • Tiroler Punktewertung: 1. Rang

Klasse bis 18 Jahre

Matthäus Gander

  • 7x Erster, 4x Zweiter, 1x Dritter
  • 6x Jugendhogmoar
  • Tiroler Meister
  • Jugendstaatsmeister
  • Jugendländermeister
  • 3. Rang Ländersieger Mannschaft Tirol
  • Tiroler Punktewertung: 1. Rang

Allgemeine Klasse IV

Rene Leo

  • 1x Dritter

Gabriel Bretschneider

  • 1x Erster

Klasse III

Rene Mattersberger

  • 1x Dritter

Manuel Wiesler

  • 1x Erster

Klasse II

Albert Warscher

  • 1x Erster, 2x Zweiter

Klasse I

Kevin Holzer

  • 5x Zweiter, 1x Dritter
  • 1x Dritter Hogmoar, 1x Vierter Hogmoar
  • Tiroler Meister
  • 2. Rang zweiter Mannschaft Tirol
  • 4. Rang Ländersieger Mannschaft Tirol
  • 7. Rang Alpencupwertung
  • 3. Rang Tiroler Punktewertung

Philip Holzer

  • 1x Zweiter, 1x Dritter
  • 1x Zweiter Hogmoar, 2x Dritter Hogmoar
  • Tiroler Vizemeister
  • 3. Rang Alpencupwertung

Lukas Mattersberger

  • 4x Dritter, 1x Vierter
  • 2x Hogmoarsieger, 1x Zweiter Hogmoar, 2x Dritter Hogmoar
  • Alpenländerkönigmeister
  • Vizestaatsmeister
  • 2. Rang Mannschaft Tirol
  • 2. Rang Alpencupwertung
  • 2. Rang Tiroler Punktewertung
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